Über Jacqueline de Sá
Therapeutin für Essentielle Psychotherapie · NARM-Therapeutin · Achtsamkeitstrainerin
Mein Weg – und wie daraus meine Begleitung entstanden ist
Es gibt Fragen, die uns ein Leben lang begleiten. Für mich war eine davon:
Wer bin ich, wenn ich nicht mehr funktionieren, leisten oder eine Rolle erfüllen muss?
Diese Frage führte mich zunächst auf meinen eigenen Weg – und später zu meiner Arbeit als ganzheitliche, psychologische und spirituelle Therapeutin.
Mich interessiert, was unter der Oberfläche unseres Erlebens liegt. Was Ängste, Erschöpfung oder wiederkehrende Muster erzählen möchten. Und wie wir den Kontakt zu uns selbst wiederfinden können, wenn er verloren gegangen scheint.
Ein Wendepunkt
Viele Jahre suchte ich Antworten im Aussen.
Eine längere Solo-Veloreise führte mich durch beeindruckende Landschaften und schenkte mir unvergessliche Begegnungen. Gleichzeitig wurde mir etwas sehr Einfaches klar:
Das, wonach ich mich wirklich sehnte, liess sich dort nicht finden.
Diese Erkenntnis war so klar, dass sie mein Leben verändert hat. Sie wurde zum Ausgangspunkt eines Weges, der mich bis heute begleitet – persönlich und beruflich.
Nach meiner Rückkehr begann ich 2002 mit einer regelmässigen Meditationspraxis. Damit begann ein Weg nach innen, der mich bis heute begleitet und meine Arbeit tief prägt.
Was mich heute trägt
Mein beruflicher Weg führte mich zunächst in die Körperarbeit.
Dort wurde für mich erfahrbar, wie eng Körper, Gefühle und innere Muster miteinander verbunden sind. Der Körper erinnert sich oft an Erfahrungen, für die Worte fehlen. Gleichzeitig kann über ihn wieder Vertrauen entstehen – in den eigenen Körper, in die eigenen Empfindungen und in sich selbst.
Mit der Zeit vertiefte ich meine Ausbildungen in Psychologie, Psychotherapie sowie traumasensibler Begleitung und spezialisierte mich auf den NARM®-Ansatz. Heute verbinde ich diese Erfahrungen mit Achtsamkeit und Essentieller Psychotherapie.
Nicht als Sammlung von Methoden, sondern als eine Haltung.
Meine Haltung
Ich glaube nicht, dass wir repariert werden müssen.
Viele der Strategien, unter denen wir heute leiden, haben uns einmal geholfen. Sie waren ein Ausdruck unseres Bemühens, mit schwierigen Erfahrungen umzugehen. Deshalb beginnt Veränderung für mich nicht mit Druck. Sondern mit dem Wunsch, zu verstehen.
Mit einem achtsamen Blick auf das, was ist. Und mit der Erfahrung, sich selbst wieder begegnen zu können.
In meiner Begleitung geht es nicht darum, möglichst schnell etwas loszuwerden. Sondern darum, wieder mehr in Kontakt zu kommen – mit dem eigenen Erleben, den eigenen Ressourcen und dem, was im Innersten trägt.
Heute empfinde ich grosse Dankbarkeit für meinen eigenen Weg. Nicht, weil er geradlinig war, sondern weil er mich gelehrt hat, dass unter Angst, Erschöpfung oder innerer Unruhe oft etwas sehr Menschliches liegt:
Die Sehnsucht, sich wieder mit sich selbst verbunden zu fühlen. Menschen auf diesem Weg zu begleiten, ist für mich mehr als ein Beruf.
Es ist eine Aufgabe, die mich bis heute mit Freude und Demut erfüllt.
Werdegang
Verschiedene Therapieangebote mit eigener Praxis seit 2015
MBSR Lehrerin
Institut für Achtsamkeit bei Dr. Linda Lehrhaupt
Essentielle Psychotherapie
Fortbildung bei Dr. med. Tilmann Borghardt (Lama Tilmann Lhündrup) und Wolfgang Erhardt, Psychotherapeut
NARM Traumatherapie
Fortbildung nach Dr. Laurence Heller
Meditationspraxis und Retreats
langjährige Meditationspraxis in Vipassana und Mahamudra, sowie regelmässige Schweigeretreats
Svastha Yogatherapeutin
Dr. Günter Niessen, Dr. Ganesh Mohan, Tätigkeit als Yogatherapeutin
Diplomierte Yogalehrerin YCH/EYU
Tätigkeit als Yogalehrerin
Erwachsenenbildnerin
SVEB 1
Berufsfotografin an der HF Bern
Mutter von zwei erwachsenen Kindern