Ganzheitliche, psychologische und spirituelle Begleitung in Bern
Wenn Sie nicht mehr weiterwissen
Es gibt Zeiten im Leben, in denen wir uns selbst nicht mehr so nah sind. Das Leben wird schwerer, Gedanken kreisen, Beziehungen verändern sich oder etwas in uns sehnt sich nach Orientierung, Ruhe oder einem tieferen Verstehen.
Vielleicht tragen Sie schon lange vieles allein. Vielleicht spüren Sie einfach, dass es Zeit ist, sich selbst wieder mehr Raum zu geben.
In meiner Begleitung stehen nicht Ihre Schwierigkeiten im Mittelpunkt, sondern Sie als Mensch.
Mit Ihrer Geschichte. Ihren Erfahrungen. Ihren Verletzungen. Ihren Stärken. Ihrem Wesen.
Wenn Sie sich psychisch belastet fühlen
Psychische Belastung zeigt sich bei jedem Menschen anders.
Sie kann sich als Angst, innere Unruhe, Erschöpfung oder Traurigkeit bemerkbar machen, aber auch durch Schlafprobleme, das Gefühl, nicht mehr abschalten zu können, körperliche Beschwerden oder das Gefühl, den Kontakt zu sich selbst verloren zu haben.
Häufig stehen hinter diesen Erfahrungen Muster und Prägungen, die uns früher geholfen haben, heute jedoch Kraft kosten oder uns einengen.
In der Begleitung geht es darum, diese Zusammenhänge behutsam zu verstehen und neue Möglichkeiten im Umgang mit sich selbst zu entwickeln.
Einzelbegleitung in herausfordernden Lebensphasen
Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Erfahrungen und sein eigenes Tempo mit.
Ich begleite Sie mit einer offenen, wertschätzenden und achtsamen Haltung. Ohne zu urteilen. Ohne etwas aus Ihnen machen zu wollen.
Mich interessiert nicht nur, was Sie belastet.
Mich interessiert, wer Sie sind.
Gemeinsam richten wir den Blick auf das, was gesehen werden möchte – und auf das, was Sie trägt, stärkt und Ihnen wieder Halt geben kann.
Mögliche Themen, mit denen Menschen zu mir kommen, sind:
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Angst, innere Unruhe und Panik
Wenn Ängste Ihren Alltag bestimmen, Gedanken nicht zur Ruhe kommen oder Ihr Körper ständig unter Spannung steht, müssen Sie diesen Weg nicht allein gehen.
Gemeinsam erkunden wir die tieferen Zusammenhänge Ihres Erlebens und schaffen Raum für mehr innere Sicherheit, Vertrauen und Selbstverbundenheit.
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Depressive Verstimmungen und Erschöpfung
Wenn Freude, Leichtigkeit oder Zuversicht verloren gegangen sind und selbst kleine Schritte schwer fallen, kann eine achtsame Begleitung Sie dabei unterstützen, wieder in Kontakt mit Ihren Gefühlen, Ihren Ressourcen und Ihrer eigenen Lebendigkeit zu kommen.
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Alte Muster und wiederkehrende Konflikte
Vielleicht erleben Sie immer wieder ähnliche Konflikte oder reagieren auf eine Weise, die Sie selbst nicht verstehen.
Gemeinsam erforschen wir die Muster, die Ihr Erleben prägen, und entwickeln neue Möglichkeiten im Umgang mit sich selbst und anderen.
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Stress, Überforderung und innere Anspannung
Wenn Sie das Gefühl haben, nur noch zu funktionieren, dauerhaft unter Druck zu stehen oder kaum mehr zur Ruhe zu kommen, kann es hilfreich sein, innezuhalten.
Gemeinsam richten wir den Blick auf das, was Ihnen Kraft gibt und wieder mehr innere Balance ermöglicht.
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Beziehungs- und Bindungsthemen
Nähe, Distanz oder wiederkehrende Konflikte können herausfordernd sein und alte Verletzungen berühren.
In der Begleitung entsteht Raum, Ihre Beziehungsmuster besser zu verstehen und neue Erfahrungen von Verbindung und Sicherheit zu entwickeln.
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Lebenskrisen und Übergänge
Veränderungen, Verluste oder einschneidende Lebensereignisse können den Boden unter den Füssen ins Wanken bringen.
Ich begleite Sie dabei, Orientierung zu finden und neue Schritte zu entwickeln, die sich für Sie stimmig anfühlen.
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Orientierungslosigkeit und Sinnfragen
Wenn Sie spüren, dass Ihr bisheriger Weg nicht mehr trägt oder Sie den Kontakt zu Ihren eigenen Bedürfnissen verloren haben, unterstütze ich Sie dabei, wieder mehr Klarheit, innere Orientierung und Vertrauen in den eigenen Weg zu finden.
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Selbstwert und Selbstkritik
Wenn Selbstzweifel, hohe Ansprüche oder das Gefühl, nicht gut genug zu sein, Ihr Erleben prägen, kann ein neuer, freundlicherer Blick auf sich selbst entstehen.
Gemeinsam stärken wir den Zugang zu Ihrem eigenen Wert – unabhängig von Leistung oder Erwartungen.
Wie ich Sie begleite
Es gibt nichts, was Sie mitbringen müssen.
Weder die richtigen Worte noch eine Erklärung für das, was Sie bewegt. Sie dürfen kommen, wie Sie sind. Mit Ihrer Geschichte, Ihren Fragen, Ihrer Kraft und Ihrer Verletzlichkeit.
Ich glaube daran, dass jeder Mensch die Fähigkeit in sich trägt, wieder in einen guten Kontakt mit sich selbst zu finden. Manchmal braucht es dafür einen geschützten Raum, eine achtsame Begleitung und jemanden, der aufmerksam zuhört, ohne zu bewerten oder vorschnell Lösungen zu suchen.
In meiner Begleitung begegnen wir dem, was sich zeigen möchte – mit Respekt, Mitgefühl und Zeit. So kann Schritt für Schritt wieder Vertrauen entstehen: in den eigenen Körper, in die eigenen Empfindungen und in den ganz persönlichen Weg.
Hinweis zur Begleitung
Meine Einzelbegleitung richtet sich an Menschen in herausfordernden Lebensphasen und basiert auf NARM® sowie Essentieller Psychotherapie. Sie findet im ausserklinischen Rahmen statt.
Sie ersetzt keine medizinische, psychiatrische Behandlung. Besteht bereits eine solche Behandlung, kann meine Begleitung diese sinnvoll ergänzen.
Im Mittelpunkt steht nicht die Behandlung einer Diagnose, sondern die achtsame Begleitung Ihrer persönlichen Entwicklungs- und Veränderungsprozesse.
Ein Teil meiner Leistungen wird von einigen Zusatzversicherungen anteilig übernommen. Da sich die Bedingungen unterscheiden, empfehle ich Ihnen, die Kostenübernahme direkt mit Ihrer Krankenkasse abzuklären.
Unverbindliches Erstgespräch
60 Minuten · CHF 120.–
Das Erstgespräch bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Anliegen in Ruhe zu schildern und mich kennenzulernen. Gemeinsam schauen wir, ob sich diese Form der Begleitung für sie stimmig anfühlt und zu Ihrer aktuellen Situation passt.
Es dient der Orientierung und ist mit keiner Verpflichtung für weitere Sitzungen verbunden.
Ablauf der Begleitung
Jede Begleitung ist so individuell wie der Mensch, der zu mir kommt.
Ausgangspunkt ist das, was Sie gerade bewegt. Gemeinsam erkunden wir Ihre aktuelle Lebenssituation und die dahinterliegenden inneren Prozesse. Dabei richtet sich die Begleitung nach Ihrem persönlichen Tempo und Ihren Bedürfnissen.
Es geht nicht darum, möglichst schnell ein Ziel zu erreichen, sondern darum, neue Orientierung, Selbstverbundenheit und stimmige nächste Schritte entstehen zu lassen.
Dauer der Sitzungen
50 Minuten · CHF 120.– | 65 Minuten · CHF 150.–
Die Sitzungen finden in der Regel im Rahmen von 50 oder 65 Minuten statt. Welche Dauer für Sie passend ist, zeigt sich im Verlauf der Begleitung und kann individuell abgestimmt werden.
Kostenübernahme durch Zusatzversicherung
Ein Teil meiner Leistungen wird von einigen Zusatzversicherungen anerkannt und anteilig übernommen. Da sich die Leistungen je nach Krankenkasse und Versicherungsmodell unterscheiden, empfehle ich Ihnen, die Kostenübernahme vorab direkt mit Ihrer Versicherung zu klären.
Selbstfinanzierte Begleitung
Eine Begleitung ist selbstverständlich auch unabhängig von einer Zusatzversicherung als Selbstzahler:in möglich.
Traumatherapie NARM
NARM Traumatherapie ist ein achtsamer, körperorientierter Ansatz zur Begleitung von Entwicklungs- und Bindungstrauma. Im Mittelpunkt steht nicht das erneute Durchleben der Vergangenheit, sondern die Frage, wie frühe Prägungen heute in Ihrem Körper, in Ihren Beziehungen und in Ihrem Selbstbild weiterwirken.
Im Unterschied zu einer klassischen, vorwiegend gesprächsorientierten Psychotherapie bezieht NARM auch das Körperempfinden, das Nervensystem und das unmittelbare Erleben im gegenwärtigen Moment mit ein. So entsteht ein Raum, in dem Sie innere Muster, Schutzstrategien und Ressourcen behutsam erforschen können.
Die Arbeit geschieht in Ihrem Tempo und orientiert sich an dem, was für Sie gerade stimmig und möglich ist. Ziel ist es, mehr Selbstkontakt, innere Regulation und Freiheit im Denken, Fühlen und Handeln zu entwickeln.
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Entwicklungstrauma verstehen und heilsam begleiten
Unsere Persönlichkeit entwickelt sich nicht zufällig. Bereits in den ersten Lebensjahren werden wichtige Grundlagen für unsere emotionale, psychische und soziale Entwicklung gelegt. Unser Gehirn und Nervensystem befinden sich in einer Phase intensiven Wachstums und sind darauf angewiesen, dass wir in sicheren und unterstützenden Beziehungen aufwachsen. Gleichzeitig wird unsere Entwicklung durch Erfahrungen während der gesamten Kindheit und Jugend geprägt.
In diesen frühen Entwicklungsphasen sind wir auf Resonanz, Schutz und eine feinfühlige Begleitung angewiesen. Da unser Nervensystem noch nicht in der Lage ist, sich selbst ausreichend zu regulieren, brauchen wir ein Gegenüber, das uns wahrnimmt, beruhigt, hält und unsere Bedürfnisse erkennt. Werden grundlegende Bedürfnisse nach Kontakt, Sicherheit, emotionaler Einstimmung, Vertrauen, Autonomie oder liebevoller Verbundenheit nicht ausreichend beantwortet, hinterlässt dies Spuren in unserem Nervensystem und in unserem Erleben.
Das NARM-Modell beschreibt fünf zentrale Entwicklungsthemen, die für eine gesunde emotionale Reifung wesentlich sind: Verbindung, Einstimmung, Vertrauen, Autonomie sowie Liebe und Sexualität. Werden diese Bedürfnisse durch belastende oder wiederkehrend nicht erfüllte Beziehungserfahrungen beeinträchtigt, entwickeln wir Überlebensstrategien, die uns einst geholfen haben, mit schwierigen Situationen umzugehen.
Diese Strategien sind ursprünglich kreative Anpassungsleistungen. Im Erwachsenenalter können sie jedoch dazu führen, dass wir uns selbst einschränken – etwa durch belastende Glaubenssätze, emotionale Überanpassung, Rückzug oder das Gefühl, nicht wirklich mit uns selbst oder anderen verbunden zu sein. Viele Menschen verlieren dabei den Zugang zu ihrem Körper, ihren Gefühlen und ihrer natürlichen Lebendigkeit.
Im späteren Leben zeigen sich diese Muster häufig in Beziehungen, im Beruf oder im Umgang mit sich selbst. Oft versuchen wir unbewusst, alte Verletzungen oder unerfüllte Bedürfnisse aus früheren Entwicklungsphasen nachträglich zu lösen. Dies kann zu wiederkehrenden Konflikten, Enttäuschungen oder dem Gefühl führen, immer wieder an ähnliche Grenzen zu stossen.
Dabei ist die Verbindung zu uns selbst, zu unserem Körper, zu unseren Gefühlen und zu anderen Menschen eine wesentliche Grundlage für innere Lebendigkeit, gesunde Beziehungen und ein erfülltes Leben.
Wie arbeitet NARM?
NARM (NeuroAffective Relational Model) ist ein moderner psychodynamischer und körperorientierter Ansatz zur Begleitung von Entwicklungs- und Bindungstrauma. Er verbindet Erkenntnisse aus der Neurobiologie, der Bindungsforschung, der Psychodynamik und der körperorientierten Traumatherapie zu einem ganzheitlichen Verständnis menschlicher Entwicklung.
Im Mittelpunkt steht nicht die detaillierte Aufarbeitung belastender Ereignisse, sondern die Frage, wie sich frühe Beziehungserfahrungen heute im Erleben ausdrücken – in unseren Gedanken, Gefühlen, Körperempfindungen, Beziehungen und unserem Selbstbild. Gemeinsam erforschen wir achtsam und ohne Bewertung die Muster und Überlebensstrategien, die sich einst zum Schutz entwickelt haben und heute oft unbewusst unser Leben beeinflussen.
NARM betrachtet diese Muster nicht als Zeichen von Schwäche oder persönlichem Versagen, sondern als sinnvolle Anpassungen an frühere Lebensumstände. Durch ein bewusstes Erleben im Hier und Jetzt können diese Muster nach und nach erkannt, verstanden und verändert werden, ohne dass belastende Erfahrungen immer wieder durchlebt werden müssen.
Die Arbeit mit NARM integriert sowohl Bottom-up- als auch Top-down-Prozesse. Der Bottom-up-Ansatz bezieht den Körper, das Spürbewusstsein und die Regulation des Nervensystems mit ein. Der Top-down-Ansatz arbeitet mit Bewusstheit, Sprache, Emotionen, inneren Überzeugungen und tief verankerten Beziehungsmustern. Das Zusammenspiel beider Ebenen unterstützt nachhaltige Veränderungsprozesse und stärkt die Fähigkeit zur Selbstregulation.
NARM versteht Heilung als einen Entwicklungsprozess, in dem Menschen wieder mehr Zugang zu ihrer ursprünglichen Lebendigkeit, ihrer Selbstregulationsfähigkeit und ihrer Fähigkeit zu authentischem Kontakt finden. Dabei geht es darum, die Verbindung zu sich selbst und zu anderen Menschen zu stärken und zunehmend aus alten Schutzmustern heraus in mehr Präsenz, Wahlfreiheit und innerer Verbundenheit zu gelangen.
So entsteht Schritt für Schritt mehr Freiheit, Lebendigkeit und die Möglichkeit, sich selbst und anderen auf eine neue, tiefere Weise zu begegnen.
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Weiterführende Informationen zur Arbeitsweise und Begleitung
Wer bestimmt das Thema der Sitzung?
Sie bestimmen, welches Thema in der Sitzung im Mittelpunkt stehen soll. Oft zeigt sich bereits im Vorfeld ein Anliegen, eine innere Spannung, ein Beziehungsthema oder ein wiederkehrendes Muster, das Aufmerksamkeit braucht. Gleichzeitig darf auch das, was sich erst im gemeinsamen Prozess zeigt, Raum bekommen.NARM orientiert sich nicht an einem starren Vorgehen, sondern an dem, was sich im gegenwärtigen Moment lebendig zeigt und verstanden werden möchte.
Ist NARM mit klassischer Gesprächstherapie vergleichbar?
NARM geht über eine rein gesprächsorientierte Therapie hinaus. Das Gespräch dient als tragender Raum für einen tieferen inneren Prozess, der psychische, emotionale, körperliche und neurophysiologische Ebenen miteinbezieht.Im Zentrum steht nicht allein das Verstehen durch den Verstand, sondern das bewusste Erleben dessen, was im Inneren geschieht – im Denken, Fühlen, Körperempfinden und im Kontakt mit sich selbst.
Dadurch entsteht oft eine tiefere Form von Selbsterkenntnis und innerer Integration.
Wird in NARM auch mit dem Körper gearbeitet?
Ja. NARM ist ein körperorientierter Ansatz und bezieht das Nervensystem sowie die Wahrnehmung des Körpers achtsam mit ein. Je nach Situation kann die Begleitung durch körperbezogene Interventionen unterstützt werden.Auch wenn eine Sitzung vorwiegend im Gespräch stattfindet, erleben viele Menschen die Arbeit gleichzeitig als tiefe Form von Körperarbeit, da sich innere Prozesse unmittelbar im Körper ausdrücken und dort auch Wandlung geschehen kann.
Gibt es Übungen oder Hausaufgaben?
Im klassischen Sinne arbeitet meine Begleitung nicht mit Übungen oder Aufgabenprogrammen. Heilung entsteht nicht durch Leistung oder Selbstoptimierung, sondern durch Bewusstheit, Kontakt und ein tieferes Verstehen der eigenen inneren Dynamik.Manchmal kann ich Sie jedoch einladen, bestimmte Aspekte Ihres Erlebens im Alltag achtsam wahrzunehmen oder zu reflektieren – etwa Beziehungsmuster, innere Reaktionen oder körperliche Empfindungen. Nicht als Pflicht, sondern als Möglichkeit, den eigenen Prozess bewusster wahrzunehmen.
In welchen Abständen finden Sitzungen statt?
Der Rhythmus der Sitzungen wird gemeinsam abgestimmt und orientiert sich an Ihren Bedürfnissen, Möglichkeiten und Ihrem persönlichen Prozess.Dabei ist mir wichtig, Ihre Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit zu stärken. Manche Menschen wünschen eine engere Begleitung über einen bestimmten Zeitraum, andere arbeiten in grösseren Abständen. Entscheidend ist, dass ein für Sie stimmiger und tragfähiger Raum entstehen kann.
Welche Rolle spielt Psychoedukation in NARM?
NARM versteht den Menschen nicht als «Problem», das analysiert oder erklärt werden muss. Im Mittelpunkt stehen Ihr eigenes Erleben und die Bewusstwerdung Ihrer inneren Muster, Schutzstrategien und Beziehungserfahrungen.Das «M» in NARM steht für «Modell». Dieses Modell kann Orientierung geben und helfen, innere Prozesse besser zu verstehen – insbesondere dort, wo frühe Prägungen bis heute wirken. Psychoedukation dient dabei nicht dazu, Ihnen zu sagen, wer Sie sind, sondern Sie darin zu unterstützen, sich selbst tiefer zu erkennen.
Wirkliche Veränderung entsteht nicht durch intellektuelles Wissen allein, sondern durch bewusste Erfahrung, innere Präsenz und neue Beziehungserfahrungen – mit sich selbst und anderen.
Wie zeigen sich Fortschritte im NARM-Prozess?
Fortschritte zeigen sich oft nicht nur darin, dass Symptome verschwinden oder Probleme «gelöst» werden. Häufig verändert sich zunächst die Beziehung zu sich selbst.Menschen erleben mehr innere Klarheit, mehr Verbindung zum eigenen Körper und zu den Gefühlen, mehr Selbstmitgefühl und die Fähigkeit, sich selbst bewusster wahrzunehmen. Alte Überlebensmuster verlieren allmählich ihre Dominanz, und es entsteht mehr Wahlfreiheit im Denken, Fühlen und Handeln.
Viele Menschen erkennen mit der Zeit, wie stark frühere Prägungen ihr Leben, ihre Beziehungen und ihr Selbstbild beeinflusst haben. Aus dieser Erkenntnis heraus entsteht oft eine neue innere Haltung: weniger Kampf gegen sich selbst, mehr Präsenz, Selbstannahme und authentischer Kontakt.
So wird es möglich, nicht länger ausschliesslich aus alten Schutz- und Überlebensstrategien heraus zu reagieren, sondern zunehmend aus einer erwachsenen, bewussten und verbundenen Präsenz heraus zu leben.